Brühl. Das Karl-Schiller-Berufskolleg stand einen Tag lang im Zeichen Europas, um zu zeigen, wie Schüler und Lehrkräfte den Europagedanken auf vielfältige Weise im Schulleben verankert haben.
Neben einem Europaquiz wurden u.a. ausgewählte Unterrichtsergebnisse zum Thema Europa präsentiert. Für die Klassen mit Sprachschwerpunkt Französich wurde eine Internetrecherche zur EU angeboten. Für die Klassen mit Sprachschwerpunkt Spanisch gab es einen Film über ein spanisches Projekt zeigt. Um die spanische Lebensart zu spüren, wurde ein Flamencotanzkurs angeboten.
In der Handelsschule beschäftigen sich die Schüler mit dem Problem der Markenpiraterie in der EU. Hierfür stand ein Zollmitarbeiter Rede und Antwort und berichtete aus seinem Alltag. Aus dem Fachbereich Biologie lernten die Schüler Wissenswertes über Ökologie und Gentechnik in Europa.
Ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung ist der Sport. So hatten die Sportlehrer unter der Leitung von Roland Huch ein Angebot von verschieden Spielen aus Europa zusammengestellt. Die Schüler konnten sich in den Sportarten französisches Boule, Bosseln, italienisches Tamborello und Le Parkour messen.
Schulleiter Michael Stallkamp: "Das Sportangebot steht sinnbildlich für das Europa der Regionen." Insbesondere Bosseln ist eine eher unbekannte Sportart, die in unterschiedlichen Formen in verschiedenen Ländern Europas gespielt wird.
Mit Le Parkour wird in der Karl-Schiller-Berufsschule eine Trendsportart der Jugendszene aus französischen Vorstädten nachgestellt. Dabei werden Hindernisse wie Mauern, Balkone, Garagendächer, Geländer und Hochhausschluchten in der Sporthalle nachgebaut, die dann von den Schülern überwunden werden mussten.
"Unser Europatag sollte nicht nur das Wissen über Europa fördern, sondern auch neugierig machen auf unsere europäischen Nachbarn und die Bereitschaft zu europäischen Kontakten fördern", sagte Stallkamp abschließend.




