Von Detlev Junker
Wesseling. Alle Themen die uns im täglichen Leben beschäftigen, präsentiert das Phönix TheaterWesseling mit seinem Stück "Glaube, Liebe Hoffnung" im Kleinen Theater im Rheinforum. Das Werk Ödön von Horvaths ist, obwohl schon 1938 uraufgeführt, heute so aktuell wie in den 30er Jahren.
Als gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft verstand der Autor sein Drama. Elisabeth, eine junge Frau, gerät in die Mühlen der Gesetze, Erlasse und einstweiligen Verfügungen und verfängt sich hoffnungslos im Netz des Kleingedruckten. Auch die Liebe erscheint nur kurzzeitig als Rettung.
Unter der Regie von Fee Podgurski haben es die Akteure verstanden, die spannenden Themen mit viel Spielwitz und in ein spannendes und packendes Theaterstück umzusetzen. Eine gelungene Premierenveranstaltung verdeutlichte die große schauspielerische Kunst der Akteure auf der Bühne.
Darüber freute sich Theaterchefin Bettina Glücks ganz besonders, denn "wir haben heute viele Debütanten auf der Bühne erlebt". Ein Dankeschön sprach Glücks in Richtung Akkordeonorchester Wesseling, welches die Musik für die Aufführung geschrieben hat.
Weitere Aufführungen finden am 23. Juni, 29. Juni, 7. September, 8. September jeweils um 20 Uhr statt. Daneben ist eine weitere Aufführungen am 28. Oktober um 15 Uhr geplant sowie für den 2. November um 20 Uhr vorgesehen. Die Abschlussvorführung findet am 3. November um 20 Uhr statt. "Es sind für alle Veranstaltungen - auch an der Abendkasse - noch Karten erhältlich", sagte Glücks.
















