Pulheim (gb) Die Temperaturen gehen langsam aber stetig
zurück. Ursache dafür ist ein sehr umfangreiches und
kräftiges Hochdruckgebiet, das sich von Nordrussland bis nach
Skandinavien erstreckt. Sein Kerndruck beträgt zwischen
1050 und 1060 hPa. (Normaler Luftdruck ca. 1013 hPa). Atlantische
Tiefdruckgebiete mit Warmluft haben derzeit keine Chance dieses
Kältehoch aus dem Weg zu räumen.
An seiner Südseite strömt eisige und trockene Luft aus Osten auf direkten Weg nach Deutschland. Die Tageshöchstwerte werden im Rheinland ab Mittwoch im Dauerfrostbereich liegen. Das schöne an solchen Ostwetterlagen ist, das es herrlichen Sonnenschein gibt und das Wetter zu Spaziergängen einlädt. Für Hobbyfotografen werden sich schöne Fotomotive zeigen, wenn Pflanzen mit Reif bedeckt sind.
Besonders im Bereich der Erft, wo das Wasser dampft, werden die
Bäume und Gräser weiß sein.
Im Osten und über Schnee gehen die Temperaturen bis unter
-20ºC zurück.
Im Rhein-Erft-Kreis wird es nicht ganz so kalt, dennoch
können nachts bei klaren Himmel Tiefstwerte von -10ºC bis
-15ºC erreicht werden. Bei klarer Luft und einem eisigen
Ostwind fühlen sich die Temperaturen noch kälter
an. Schon bei einer Temperatur von -5ºC und einem Wind
mit Windstärke 2, fühlt es sich auf der Haut wie
-12ºC an. Da die Luft sehr trocken ist, muss besonders darauf
geachtet werden, das ausreichend Feuchtigkeit spendende Cremes
verwendet werden. Sie soll die Haut vor Kälte und Wind
schützen.
Autofahrer müssen sich zeitweise auf glatte Straßen
einstellen. Autos sollten auf ausreichenden Frostschutz
kontrolliert werden. Vor allem ältere Autobatterien
könnten schlappmachen.
Wie lange diese Kältewelle andauert und ob es am Ende der
Woche Schnee gibt, bleibt abzuwarten.



