Von Detlev Junker
Wesseling. Eigentlich war schon alles vorbei. Die Bürger- und
Seniorensitzung des Festkomitees Wesselinger Karneval (FWK) war
bestens gelaufen und Udo Dornbusch hatte gekonnt und unterhaltsam
das mehrstündige Programm im Pfarrheim St. Germanus moderiert.
"Als letzten Gast", so hatte es ihm Literat Toni Ippen
mitgeteilt; "kommen die treuen Husaren aus Brühl auf die
Bühne und dann hast du es geschafft!"
Was Dornbusch nicht wusste, war, dass es mit der kölschen Schlabberbotz einen weiteren Gast gab, der auf seinen Auftritt wartete. Und zwar eigens für ihn selber. "Dornbusch wird zum Ende der Session sein Amt als FWK-Präsidenten abgeben und mit dem Überraschungsgast wollen wir uns bei ihm schon mal für sein langjähriges Engagement danken", sagte Ippen, der ebenfalls zum Ende der Session seine sechsjährige Tätigkeit als Literat abgeben wird.
Die Schlabberbotz setzte den amüsanten Schlusspunkt unter eine eindrucksvolle Sitzung. Die Beckendorfer Tataren, die Rheingarde Wesseling oder die Kapelle Klefisch, sie alle sorgten für Spaß und Begeisterung bei den Gästen.
Nach dem Motto "je oller - desto doller" feierten diese eine Riesenparty. Prinz Menny I., der samt Gefolge ebenfalls zu Gast in St. Germanus war, überzeugte sich jedenfalls davon, dass auch die "Alten" zu feiern verstehen.












