Wesseling (mm). "Da fehlen einem die Worte": Sandra Prehn, Küsterin an St. Germanus war die erste, die am Sonntagmorgen die erneuten nationalsozialistischen Schmierereien an den Kirchenportalen entdeckte.
Und auch Pfarrer Markus Polders ist bestürzt über die neuerlichen Besprühungen. Diesmal begnügten sich die Verursacher nicht mit der Schändung der Kirche alleine, auch an das Pfarrzentrum und die Schaukästen wurde mit goldenem Acryllack gesprüht.
Aber auch am Rheinufer wüteten die Vandalen und zum bereits sechsten Mal wurde das Haus von Michael Peters, die ehemalige Wasserschutzpolizei, mit drei fast ein Meter großen Hakenkreuzen besprüht.
Peters reagierte schnell und malte die Symbole am Montag mit weißer Farbe über. Sicher weit mehr als 3000 Euro - darauf belief sich der Schaden an der Kirche beim letzten Mal - wird das Entfernen diesmal kosten: "Die Türen werden ja abgeschliffen werden müssen, das kann man nicht überpinseln", so Polders.















