Brühl (dju). Die Brühler Initiative für Völkerverständigung feierte ihr 20-jähriges Bestehen im Begegnungszentrum margaretaS am Heinrich Fetten-Platz.
Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit steht die Hilfe für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Aussiedler und Asylbewerber. Die Brühler Initiative trägt durch vielseitige Aktionen dazu bei, Ausländerfeindlichkeit zu beseitigen und tritt aktiv Rassismus entgegen.
Während der Feierstunde wurde auf die Geschichte der Initiative zurückgeblickt. Im Oktober 1991 gab es in Deutschland fremdenfeindliche Anschläge gegen Asylbewerber. In Brühl war es ruhig, aber die Sorge vor fremdenfeindlichen Übergriffen ließ heimische Vertreter der Christlich-Jüdischen Gesellschaft, Pax Christi, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Junge Union und Jungsozialisten nicht ruhen.
Im Dezember 1991 beschloss ein damals noch kleiner Kreis von politischen und kirchlichen Organisationen im Pfarrheim St. Margareta die Gründung einer Bürgerinitiative, die fortan Brühler Initiative für Völkerverständigung hieß. Sie entwickelte sich schnell zum Runden Tisch für alle gesellschaftlich in Brühl relevanten Parteien, Kirchen, Gruppen und Verbände, in der besonders Einzelpersonen und die parteipolitischen und kirchlichen Jugendorganisationen aktiv waren.



