Elsdorf (mp). Désirée Krämer und Christoph Mastnak kamen extra am Vormittag nach Elsdorf und wunderten sich über die vielen Kürbisse, mit den witzigen Gesichtern. "Die sind was für die Kleinen", schmunzelte Désirée, als sie am Stand von Birgit Achten stehen blieb. Die Ausstellerin hatte mehr als 50 Kürbisse, darunter den essbaren Hokkaido aber auch jede Menge Zierkürbisse und Kalebassen im Gepäck.
Die Sonne schien und zahlreiche Gäste tummelten sich auf der
Köln-Aachener-Strasse. Rolf Hemmersbach,
Geschäftsführer des Gewerbeverbundes, fiel ein Stein vom
Herzen. "Gestern um die Zeit hat es noch in Strömen
geregnet", stellte er angenehm überrascht fest und freute
sich über das schöne Wetter und die vielen Besucher des
Bauermarktes. "Wir sind immer wieder bemüht den Leuten
etwas Neues zu bieten."
Zum ersten Mal beteiligte sich Ulrike Baumann am bunten Treiben in
der Stadt und bot herzhaften Käse und verschiedenen Weinsorten
an.
Albert Zingsheim beeindruckte mit seinen 40 Motorrädern aus
den 50-er, 60-er und 70-er Jahren die Oldtimer-Freunde. "Auf
meinem Grundstück habe ich ein kleines Museum mit Heizung,
Musik-Box und allem drum und dran", erzählte der Rentner,
auch ein Original Kartanhänger mit Nummernschild von Michael
Schuhmacher ist dabei." Zwei Fahrräder mit Hilfsmotor
zählen ebenso zu seiner Sammlung. "Die vorne den Motor
haben, nennt man Nasenwärmer, die hinten den Motor haben,
heißen Haxenwärmer", scherzte der Sammler. Katja
Schüller alberte ebenfalls: "Ich kenne die Hühner
alle mit Namen." Das sollte jedoch ein Scherz sein. Neben
Gemüse und Obst verkaufte sie auch Eier. "Die XL-Eier
sind schon alle weg, je älter das Huhn je größer die
Eier", informierte sie ganz sachlich, "die
"Alten" legen nicht mehr regelmäßig und landen
dann irgendwann im Suppentopf."
Dietrich Buss und Ute Magon ließen sich ebenso von der Sonne
aus dem Haus locken. "Wir wollen mal rumschauen und gehen
gleich zur Weinprobe."
Im Modehaus von Hermann-Josef Peters, Vorsitzender des
Gewerbeverbundes, wartete bereits Christa Janke. Sie lud die
Besucher auf ein Probegläschen Wein, des Winzers Armin Rupp
aus Framersheim ein. Seit Jahren ist sie schon Kundin des
Weinhauses und lässt Weinkenner gerne die neuen Jahrgänge
probieren.
Willi und Wilma Schmitter lagern ebenfalls einige Flaschen
Winzersekt und Cabernet Sauvignon des Winzermeisters in ihrem
Keller, sie beteuerten: "Jeder Jahrgang schmeckt immer wieder
anders."


