Wesseling. Rund 2000 Bäume und Sträucher für das Projekt "Plant fort he planet!": Das ist der Beitrag der Projektgruppe der Shell Rheinland Raffinerie für das ehrgeizige Vorhaben zur Verbesserung der weltweiten Klimagerechtigkeit.
Einen ganzen Tag lang beteiligten sich die rund 50 Shellisten am Ende der Dieselstraße an der Aktion. Hier und in den benachbarten Straßen befindet sich die Werksiedlung, die in den kommenden Jahren bis 2016 zurückgebaut und durch Grünflächen ersetzt werden soll.
"Vor einem halben Jahr haben wir aus den verschiedenen Vorschlägen der Kollegen für eine Sozialaktion mit teambildenden Charakterausgewählt und entschieden, dass wir die ersten Freiflächen bepflanzen werden", berichtet Wolfgang Lieven von der Shell Projektgruppe.
Die etwa 50 Mitarbeiter der Abteilung bereiteten sich in den Arbeitsgruppen Vermessung, Insektenhotels, Nistkästen, Schülerlehrpfad sowie Infrastruktur/Verpflegung intensiv auf den Tag vor.
Orientierung gab dann ein von der Bezirksregierung Köln abgenommener "Landschaftspflegerischer Begleitplan". Demnach waren die Freiflächen von insgesamt rund 10 000 Quadratmetern in viele Planquadrate unterteilt und mit genauen Angeben zum Bepflanzen - etwa mit Schwarzerlen, Eschen, Stieleichen, Grauweiden, Schlehen oder Weißdorn - versehen worden.
Beeindruckt vom Engagement der Shell-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigte sich auch Bürgermeister Hans-Peter Haupt, der sich vor Ort über das Projekt informierte: "Eine großartige Idee, die hier umgesetzt wird. Es ist schon toll, mit welchem Eifer und auch Begeisterung die Shellisten hier bei der Arbeit sind. Der Schülerlehrpfad ist eine Bereicherung; ich werde die Wesselinger Schulen hierauf aufmerksam machen, damit dieser Pfad auch entsprechend angenommen wird."
Constantin Graf von Hoensbroech, Sprecher der Shell Rheinland Raffinerie, betonte, dass solche Aktionen ein wesentlicher Bestandteil der Shell-Unternehmenskultur seien. "Wir sind als großer Arbeitgeber seit Jahren tief in der Region verwurzelt. Es gehört zu unserer sozialen Verantwortung, sich als guter Nachbar und im Austausch mit unseren Nachbarn in und für die Region zu engagieren."
In diesem Zusammenhang ergänzt Wolfgang Lieven:
"Wichtig ist uns, dass dieses Gelände attraktiv und
zugänglich ist und einen nachhaltigen Akzent in der Region
setzen wird."

















