Brühl. Die Gesamtschule begrüßte in
diesen Tagen 60 Gäste zum internationalen Comenius-Treffen.
In dem auf drei Jahre angelegten Projekt unter dem
englischen Titel "Migration in the EU" arbeiten
Schüler und Lehrkräfte aus dem Lycee Raul Dautry in
Limoges/Frankreich, aus der IES Binissalem, Binissalem/Mallorca,
aus dem Gimnazjum W. Spalonej, Kunice/Polen, und der Kantonsschule
Musegg, Luzern/Schweiz, zusammen mit Schülern und
Schülerinnen sowie dem Lehrpersonal der Gesamtschule
Brühl.
Die Begegnungswoche brachten die Referenten den Teilnehmern die
Migrationsgeschichte nahe, es wurde ihnen Gelegenheit geben, den
Spuren der Migranten in der Großstadt Köln zu folgen und
einen ganzen Tag in Brüssel als Gäste der
EU-Institutionen zu verbringen.
Die Ergebnisse der Workshop und des Projektes wurden jetzt in der
Gesamtschule vorgestellt. Dabei bot die Zusammensetzung der
Schulpartnerschaft interessante Perspektiven. Genauer untersucht
wurden Bereiche wie Arbeitsmigration, Asyl-Flüchtlingspolitik,
irreguläre Migration, Binnenmigration, die Konsequenzen der
Osterweiterung , Push- und Pull-Faktoren, Migrationsliteratur,
Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile.
Neben den inhaltlichen Aspekten spielte insbesondere die soziale
und emotionale Ebene eine bedeutende Rolle. "Alle lernten sich
besser kennen und bauten damit Vorurteile ab. Der persönliche
Kontakt motivierte zu einer vertieften inhaltlichen Arbeit.
Besondere Beachtung fanden auch die Erfahrungen von
Mitschülern mit Migrationshintergrund", sagte
Schulleiterin Greta Hoffmann.
"Migration in the EU"
60 Gäste beim internationalen Comenius-Treffen in der Gesamtschule
Letzte Änderung: Montag, 15.11.2010 13:28 Uhr
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