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Fünf Jahre und 300.000 Besucher

Max Ernst-Museum feierte Geburtstag

Brühl. Am 4. September 2005 wurde das weltweit erste und einzige Museum, das dem großen Dadaisten und Surrealisten Max Ernst gewidmet ist, in seiner Geburtsstadt Brühl eröffnet.
Zum fünfjährigen Bestehen lud es nun zu einem Tag der offenen Tür mit Führungen, Workshops und Performances ein. Von einer großen Erfolgsgeschichte sprach Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland. "Das Max Ernst Museum setzt landesweit und darüber hinaus kulturpolitische Akzente", so Dr. Wilhelm, der gleichzeitig mit der Bonnerin Sabine Herz die 300.0000 Besucherin begrüßte und ihr Blumen und Geschenke überreichte.
Nachdem das von der Stadt Brühl 1980 errichtete Max-Ernst-Kabinett über 20 Jahre lang als Ausstellungs- und Forschungsstätte diente, gelang es der Stiftung Max Ernst und ihren Partnern Stadt Brühl, Kreissparkasse und Landschaftsverband in einer erfolgreichen Public-Private-Partnership alle Rahmenbedingungen zur Realisierung der Museumsidee zu schaffen.
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen erhielt im Herbst 2005 das ehemalige Benediktusheim, eine klassizistische Dreiflügelanlage aus dem 19. Jahrhundert, seine neue Bestimmung als Ort der Begegnung mit dem Werk des gewitzten Exzentrikers und Weltbürgers Max Ernst. 2007 übernahm der Landschaftsverband Rheinland die Trägerschaft des Museums.

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